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Johanniskirche

Ev. Johanniskirchengemeinde Bonn-Duisdorf

Weltgebetstag am 3. März 2017: Feiern in vielen Kirchen in Bonn

2017 wird der ökumenische Weltgebetstag am Freitag, 3. März, statt mit einer zentralen Bonner Feier in vielen dezentralen Gottesdiensten in den Stadtteilen gefeiert. „Eine große Chance zur Vielfalt“, freut sich Pfarrerin Dagmar Gruß.

Vor allem, um auch berufstätigen Menschen die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben, werde auf den zentralen Gottesdienst am Nachmittag in einer zentralen Bonner Kirche verzichtet, erklärt Pfarrerin Gruß, die Synodalbeauftragte für Frauenfragen im Evangelischen Kirchenkreis Bonn ist. Sie rechne nun mit 1.000 bis 2.000 Menschen, die sich in den frühen Abendstunden an vielen Orten „direkt vor der eigenen Haustür“ bei den in der Regel ökumenisch gefeierten Gottesdiensten versammeln werden. „Viele Gottesdienste ermöglichen es, sehr unterschiedlich zu feiern und auch Traditionen der Ökumene vor Ort miteinfließen zu lassen“, so Pfarrerin Gruß.

Den Weltgebetstag Was ist denn fair? (Philippinen) feiern wir am 3. März um 18.00 Uhr in St. Aegidius (Buschdorf) und am 5. März um 11.00 Uhr im FamilienGottesdienst in der Johanniskirche.

Der Weltgebetstag – früher hieß er „Weltgebetstag der Frauen“- wird in mehr als 100 Ländern in der ganzen Welt gefeiert. Wechselnd gibt ein Land einen inhaltlichen Impuls. Dieses Jahr sind es Frauen von den Philippinen. Das Motto ist dieses Jahr eine Frage und lautet „Was ist denn fair?“ und es geht um Gerechtigkeit, die gerechte Verteilung der Güter auf der Erde und die gemeinsame Verantwortung aller Menschen für Gottes Schöpfung. In Bonn wird dieser Tag vor allem von Frauen aus der evangelischen, römisch-katholischen, alt-katholischen Kirche und der evangelisch-methodistischen Gemeinde getragen. Der zentrale Bonner Gottesdienst wesentlich vom Dachverband katholischer Frauen in Deutschland (kfd) und der Evangelischen Frauenhilfe vorbereitet, „war über Jahrzehnte eine Tradition, für die wir sehr dankbar sind“, sagt Pfarrerin Gruß. „Diese Tradition lebt nun in vielen örtlichen Feiern fort.“

Weitere Infos: www.weltgebetstag.de

Geschrieben von Uwe Weider am 23. Februar 2017

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